WELCOME
HOME
PAGE
von M.M. HANEL
|
|
Ziel dieser virtuellen Plattform soll es sein, eine echte und praktikable
ALTERNATIVE zum sich anbahnenden
"ÖKOLONOMISCHEN"
(ökologischen und ökonomischen)
ZUSAMMENBRUCH DER GLOBALEN ORDNUNG
gemeinsam zu entwickeln.
Diese Alternative muß die Anforderungen erfüllen, welche an eine "ÖKONOLOGISCHE" Ordnung zu stellen sind.
"ÖKONOLOGISCH" wird wie folgt definiert: "Ökonomisch logisch und von erkannten ökologischen Grundsätzen ausgehend und wieder auf sie hin ausgerichtet".
Um die gewünschte Grundstimmung, in welcher diese Plattform gebraucht werden sollte, zu definieren, wird gebeten, den Artikel "Über das Wirtschaften" unbedingt zu lesen.
Allgemeine Definition der Voraussetzungen zur Teilnahme an der ERSTEN ÖSTERREICHISCHEN ÖKOLONOMISCHEN PLATTFORM:
Bewußtsein über die katastrophale ökologisch - ökonomische Weltlage; Offener Wille zur Veränderung; Bereitschaft zu gemeinschaftlicher Suche und tatkräftigem Einsatz; Freiwilliges Folgen logischer und rationaler Vorgangsweisen; Mut zur Außergewöhnlichkeit und Liebe zu Versöhnlichkeit.
|
|
"Erste
Österreichische ökolonomische
Plattform"
Beiträge für die Errichtung des nötigen
Wirtschaftssystems für das 21.Jhd.
"Über das Wirtschaften"
(Datei Win 73 KB)
Grundsätzliches über das neue Wirtschaftsdenken:
|
|
Der Rationale Imperativ
Das Werkzeug für Systemsprenger (Datei Win
38 KB)
DER RATIONALE IMPERATIV ist jene Lehre, welche an bestehenden Vorstellungen und ineinander greifende gesellschaftliche und individuelle Handlungsabläufe angelegt werden kann, um deren Schlüssigkeit entweder zu be- oder widerlegen.
Da sämtliche Gesetze und Gewohnheiten
untersucht werden können, ist der Gebrauch des Rationalen Imperativ von hoher Brisanz und wird Widerstand und
Diffamierung aus allen Ecken und Ebenen zu erwarten haben?!
Der Grund liegt darin, dass einerseits auf das Individuum bezogen, Verhaltensweisen
als unangebracht und schädlich erkannt und andererseits gesellschaftlich
anerkannte Normen und Gesetze, Traditionen und Gebräuche als
unnatürlich und unrecht klassifiziert werden müssen.
Diese Erkenntnisse und die daraus
resultierenden Handlungsverpflichtungen stellen aktiven sozialen und
politischen Sprengsatz dar. Doch ist gerade dies äußerst von
Nöten, damit jene Barrieren gesprengt werden können, welche durch
ihre blockierende Funktion, ihrerseits das ganze System zerbersten
ließen, beließe man sie weiterhin bestehen. Wir Menschen
müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir allesamt in unserer
Entwicklung an einem Punkt angelangt sind, ...."Sein oder Nichtsein
..."
Werden wir die richtige Antwort finden?
Die, im Rationalen Imperativ verwendeten, zugegeben, etwas eigenwilligen beschreibenden Erklärungen und Beispiele mögen nicht abstoßen, sondern zu eigener Denkleistung anregen und mögen als Auflockerung gedacht sein.
Praktische Vorgangsweise:
1.) Lektüre von "Über das Wirtschaften" und offene Besprechung im Netz.
2.) Sammeln und Definition jener Begriffe und Termini, welche im gemeinschaftlich zu konstruierenden Wirtschaftssystem verwendet werden. Jeder erstmalige auftauchende "Schlüsselbegriff" wird in diese Sammlung aufgenommen.
Für den stimmungsvolleren Einstieg sind einige Begriffe vorläufig vorgegeben.
3.) Theoretischer Aufbau des Ökolonomischen Wirtschaftssystem mit allen Projektteilnehmern gemeinsam. Ausgangspunkt ist ein "Inselmodell", wobei vorgestellt wird, daß die Teilnehmer an einer einsamen Insel gestrandet sind, und nun beginnen ihr eigenes, möglichst ideales Wirtschaftssystem gemäß dem aktuellen Wissensstand aufzubauen.
Eine angestrebte Möglichkeit
ist es, nach dem Beispiel von "SIMCITY" ein Programm "SIMISLAND"
zu entwickeln.
(PROGRAMMIERER und GRAPHIKER GESUCHT!)
4.) Da es wesentlich ist, das zukünftige Wirtschaftssystem so zu gestalten, daß es allen einsichtig und für jeden bedienbar ist, sollten alle Freunde, Verwandte und Bekannte in die Diskussion darüber mit einbezogen werden. Es wird gemäß dem soziologischen Prinzip des Konsens und, bzw. dem mathematischen Prinzip des größten gemeinsamen Nenners entwickelt werden müssen.
KONZEPT ZUR ERSTELLUNG DES ÖKONOLOGISCHEN WIRTSCHAFTSSYSTEMS:
ORT DER HANDLUNG:
Eine virtuelle Insel, mit allen, für ein erfülltes Leben
benötigten Ressourcen.
HANDLUNGSZIEL:
Errichtung eines ökonologischen
Wirtschaftssystems.
TEILNEHMER:
erwünschte Höchstanzahl: 40. Bereits gelandet: 2
Wer also die SIMISLANDER Staatszugehörigkeit gestalten und annehmen
möchte, der möge sich gemäß folgendem Muster anmelden.
Vorbedingung ist allerdings die Lektüre "Über das
Wirtschaften".
GEPLANTE AKTIVITÄTEN
· Bekanntmachung der Teilnehmer untereinander. (siehe Muster der Teilnehmerliste, welche wöchentlich aktuell gehalten wird.)
· Auswahl eines Benutzernamens (wenn erwünscht), eines "Traumberufes" (kann ruhig auch der "wirkliche" bleiben.)
· Auswahl einer "Traumfunktion". Die Bestätigung der Auswahl erfolgt durch den Projektleiter nach der zeitlichen Einreichung. Doppelberufe bzw. -funktionen sind möglich (1 Person möchte verschiedene Berufe oder Funktionen ausüben.) Doppelfunktionen sind nicht möglich. (Die selbe Funktion kann nicht von 2 Simisländern ausgeübt werden. Möglich ist allerdings: erster ...., zweiter .....)
· Definition der gewünschten öffentlichen Funktion und Beschreibung der Aufgabe auf SIMISLAND, welche gerne übernommen wird.
Wenn mindestens 3 Simisländer auf unserer Insel gelandet sind, werden
wir unsere
Wirtschafts-wünsche und Ziele
gemeinschaftlich festlegen;
die zur Verwirklichung nötigen Unternehmungen definieren;
deren Umsetzung einer Realisierungsüberprüfung unterziehen,
um schließlich Punkt für Punkt jenes Wirtschaftssystem zu
formulieren, welchem wir einräumen, für das 21. Jahrhundert n.Chr. das Überleben der Menschheit in der
"gewünschten, erträumten" Form zu gewährleisten.
MUSTER
der TEILNEHMERLISTE :
|
NR |
NAME |
BERUF |
VORLIEBEN |
ABNEIGUNGEN |
|
1 |
HANEL |
geschickt in
allen Sparten, Kaufmann |
Landwirtschaft,
Planung, Verbinden von geistiger u. körperlicher Arbeit |
Destruktivität,
monotone Tätigkeit, Engstirnigkeit |
|
2 |
AMINA |
Schülerin |
Puppen, Schwimmen, Radfahren, Skaten |
Spotten,
Schimpfen, Qüälerei |
SELBST
ZUGETEILTE BERUFE und FUNKTIONEN in/auf SIMISLAND
|
NR |
NAME |
BERUF |
FUNKTION |
AUFGABE |
|
1 |
HANEL |
Landwirtschaftsgehilfe |
Vorl. Vorsitzender d. SIMISLANDER Planungsrates |
Organisation der
"SIMISLANDER NATIONALÖKONOMIE" |
|
2 |
AMINA |
Schülerin |
AZUBI
Politikerin |
Aufspüren und
Verhindern von Konfliktsituationen |
BEGRIFFE:
(Definitionen sollten letztlich für alle Teilnehmer annehmbar sein.
Damit dies erreicht wird, erscheint bei Unstimmigkeiten eine Diskussion
darüber notwendig. Use Mail an Hanel oder Einsendungen oder FAQ.)
Ausgangssituation:
Grundsätzlich der nackte Mensch, mit all seinen ge,-
be- und unbewussten Eigenschaften bekleidet.
Banken:
Informationsbüro für Unternehmensbeteiligungen und
Unternehmensgründung. Unter staatlicher Aufsicht stehender
Dienstleistungsbetrieb der nationalen Geldverwaltung.
Besitz:
Was unter menschlicher betreuender Einflußnahme
erzeugt wird, dient dem Besitz. Besitz verursacht die Gefahr der Besessenheit.
Bestechung:
Wer durch stille Größe besticht, wird respektiert, wer einen
regelwidrigen, nicht zustehenden Vorteil erwirbt, kauft oder verkauft, wird despektiert.
Beteiligung:
Solange Verantwortung, Vor- und Nachteile im Beteiligungsverhältnis
geteilt werden, erwünscht. Übliche Form des produktiven
Zusammenschlusses von eigenständigen Unternehmern.
Eigentum:
Was dem Individuum, bzw. einer Summe von Individuen eigentümlich ist.
Das Eigentum eines Individuums beschränkt sich auf seine eigene, zeitlich
und räumlich begrenzte Körperlichkeit. Weder die Erde selbst, noch
ihre Ressourcen, noch Grund und Boden sind Eigentum des Menschen. Anspruch auf Besitzrechte sind hingegen möglich.
Entwicklung:
Im Gleichklang mit, zumindest rational erfahrbaren, kosmischen Gesetzen,
welche menschlichen Fähigkeiten, sowohl einzeln wie im Verbund, gedeihlich
zur Entfaltung bringen.
Erwerb:
Gelderwerb (Annahme eines fremden Leistungsversprechens gegen eigene
getätigte Leistung), Leistungserwerb (Annahme einer fremden
Leistung gegen eigenes Leistungsversprechen). Leistungserwerb ist dem
Gelderwerb vorzuziehen (Was nützt mir ein Haufen Versprechen, die keiner
mehr einlösen kann. Größeren Nutzen habe ich von einem Haufen
getätigter Leistungen, welche keiner versprochen hat).
Geld:
Gesellschaftlich anerkanntes Leistungs- oder Lieferversprechen eines
Individuums oder Gesellschaft.
Gewinn:
In der leichteren und freudigen Bewältigung der Lebensaufgabe zu
finden. Grundsätzlich in der möglichst unmittelbaren Umsetzung
"des Besseren" zu finden. Nur sekundär in Geld
auszudrücken.
Kauf:
Vorgang, der ohne Verkauf nicht abgeschlossen ist. (Der Kauf ist dann
abgeschlossen, wenn für jenes Geld, welches für genommene Leistungen
gegeben wurde, eigene Leistungen erbracht wurden.)
Krise:
Sich der eigenen Fähigkeiten nicht bewusst zu sein und die sich daraus
ergebenden Folgen.
Normen:
Alle geübten Tugenden. Tugenden, welche aufgrund irrational
ausgeübten Zwanges geübt wurden, erweisen sich in diesem Maße
als "Hybride" (nicht keimfähig, nicht ein zweites mal
fruchttragend). Nur aus der Freiwilligkeit schöpft jene Antriebskraft,
welche auf längere Sicht aus dem Zwang nicht zu entwickeln ist. Es ist die
dauerhafte Kraft, die nötig ist, um ein kippendes System ins Gleichgewicht
zurückzubringen und dort zu halten.
Nutzen:
Dem individuellen und gesellschaftlichen Wohlsein förderlich.
Planet Erde:
Von Menschen nach wahren ökonomischen Kriterien verwaltete
ökologische Einheit.
Politik:
Der Führer soll von seinen Gefolgsleuten nichts fordern, was er nicht
selbst zu TUN bereit ist. Die Gefolgsleute sollen von ihren Führer nichts
fordern, was sie nicht selbst zu GEBEN bereit sind. Sich umeinander
kümmern.
Qualität:
Maßstab der Nützlichkeit
Reichtum:
Zitat: "Der Reichtum eines Volkes liegt in seiner
Genügsamkeit". Die Genügsamkeit prägt die nötige
Anstrengung, nicht die Unmäßigkeit oder Geiz (und sei es Ehrgeiz).
Sanktionen:
z.Z. KEINE; besser ist es momentan nicht nach
Sanktionen zu rufen, sondern adäquate Reaktionen nachzufragen.
Staat:
Verwaltungseinheit.
Steuern:
Minimum: 2,5% des jährlich erwirtschafteten Überschusses.
Höchstmaß: je nach Notwendigkeit der öffentlichen Ausgaben.
Einfache Handhabung.
Tausch:
Unbelastetes, freies und privates gleichzeitiges Wechseln von Gütern
oder Dienstleistungen.
Unternehmer:
grundsätzlich jedes geschäftsfähige Individuum.
Verkauf:
Vorgang der ohne Kauf nicht abgeschlossen ist. (Der Verkauf ist dann
abgeschlossen, wenn jenes Geld, welches für erbrachte Leistungen bekommen
wurde, wiederum für bekommene Leistungen ausgegeben wurde.)
Versicherung:
Die effizienteste und billigste Versicherung ist das zuerkannte Recht auf-
und die praktizierte Pflicht -der Hilfeleistung des
Nächsten
Vertragsfreiheit:
Kein Zwang zum Vertrag, aber im Vertrag Vertragsverpflichtung.
Wert:
Individuelle oder kollektive subjektive Zuschreibung, eines in Geld
auszudrückenden Verrechnungsbetrages.
Wirtschaft:
Miteinander handeln im Wissen um die gegenseitige geschuldete
Gastfreundschaft im Rahmen verbindlicher Gerechtigkeit. (Die Regel: "Was
mir für mich recht ist, ist mir für dich billig." Kategorischer
Imperativ, Gebot der Nächstenliebe, gehe mit dem anderen so um, als wärs't du selbst er/sie/es, usw.), relativ
geschlossener Kreislauf, unbedingt vergleichbar dem Blutkreislauf und daher
nach gleichen Prinzipien zu behandeln.
Wirtschaftsziel:
Produktion des Notwendigen für ALLE Kreatur nach ÖKONOLOGISCHEN
Kriterien. Erst nach Erreichung dieser Zieles ist
Überflussproduktion gestattet. Bevor nicht erreicht ist, dass jeder Mensch
sein Grundrecht auf gesunde und ausreichende Ernährung, Bekleidung und
wohnliche Unterkunft, entweder aus eigenem Recht auf Arbeit oder Recht auf
Almosen zu erwirtschaften in der Lage ist, könnte Luxusproduktion und
-konsumation geächtet sein.
Wohlstand:
Wohlsein des erfahrbaren individuellen, wie auch gesellschaftlichen
menschlichen Körpers, wobei der gesellschaftliche Körper in
öffentlichen Belangen vorrangige Berücksichtigung genießt.
Zentralbank:
Staatliche Geldkontroll- und -emissionsstelle.
Zinsen:
Untersagt im Geben und Nehmen, Hauptursache für den Zusammenbruch
ALLER vergangener staatlicher Wirtschaftssysteme.
Kontakt: hanel@servus.at
1996