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© PNTGM MCMXCVII

Letzte Aktualisierung:
10/11/19

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Eine kleine Blasmusik: vom Tanzboden bis zum Dancefloor (Hump-ta-ta et cetera). A pocket-size (non-marching) marching band.

Line up:
WERNER PUNTIGAM Posaune
GÜNTHER SCHMIDHUBER Klarinette
HANS-GEORG GUTTERNIGG Tuba


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Mit dem Auftrag des Linzer Theater Phönix, im Frühjahr 2000 die Bühnenmusik zu Harald Kislingers Heimat-Stück "Höllenschlund" zu konzipieren, gründete Werner Puntigam kurzerhand eine Mini-Blaskapelle. Die Dreier-Kombination von Blech und Holz garantiert nicht nur höchste Flexibilität bei der Erarbeitung maßgeschneiderter Arrangements, sondern erlaubt auch ein extrem weites Spektrum zwischen U und E im Konzertrepertoire des Trios. Hits der Rolling Stones, Kinks, von Queen, Lennie Kravitz, Robbie Williams oder James Brown werden da ebenso eigenwillig und rotzfrech interpretiert wie echte Volksmusik und Gassenhauer aus dem klassischen Fach (OÖ-Nachrichten: "Eine Blasmusik von schräger Verwegenheit"). Dass der einen oder anderen Coverversion der in Blasmusikkreisen oft zu beobachtende Bierernst fehlt, ist - wenn man die beteiligten Akteure kennt - nicht wirklich verwunderlich. Neben den Live-Auftritten gibt's die Musik dieser Bläsergemeinschaft auch auf 2 CDs zu hören. Außerdem agiert DIE PUNTE ziemlich cool als angehimmelte Blasmusik-BoyGroup im heißen Videoclip "Peep Blow" (© C.B.Schneider & W.Puntigam), der mit ihrer Version von "(Can't Get No) Satisfaction" unterlegt ist! Und seit kurzem bestreiten die Drei ihre Live-Auftritte im exklusiv angefertigten Outfit der Designerin Ly-Ling Vilaysane, welches den alpin-urbanen Sound der Band optisch unterstreicht!

DIE PUNTE "Peep Blow", A 2001, 3 min.
Idee, Buch & Regie: Werner Puntigam
Kamera & Schnitt: C.B.Schneider
D: W.Puntigam, K.Edlmair, H.G.Gutternigg,
D.Hindinger, I.Höller, L.Wildmann


Biographien:

WERNER PUNTIGAM . Geboren 1964 in Bad Radkersburg, lebt international und interkulturell freischaffend in Linz und Maputo/Mozambique. WP, der improvisierende und komponierende Musiker, gründete und betreibt verschiedenste unkonventionell besetzte Ensembles unterschiedlicher Musikrichtungen (u.a. "Mbirations", "Afrodynamix", "FocusPocus", "Blow & Order"). WP, der Fotograf und Designer, erstellt vielfältige Momentaufnahmen (z.B. "inter.views © pntgm") und zeichnet - neben zahlreichen Auftragsarbeiten - meist auch für das Artwork seiner CD-Produktionen verantwortlich. WP, der interdisziplinäre Performer und Künstler, konzipiert und realisiert multimediale Projekte und spartenübergreifende Performances (z.B. "Triptychon", mit Gastakteuren wie Tom Cora, Han Bennink, Sainkho Namtchylak, Jon Rose u.a.) sowie Klang- und Rauminstallationen wie "Mo(ve)ments". Maßgeblich beteiligt auch an Schauspiel- und Tanztheater-Produktionen (Bühnenmusik & Fotografie), sowie Kooperationen mit LiteratInnen, FilmemacherInnen, Bildenden und VideokünstlerInnen etc. Ebenso Kinder- und Workshop-Projekte. Preise und Auszeichnungen sowohl für Akustisches als auch für Visuelles. Gastspiele in halb Europa, in den USA, Mozambique, Südafrika, Tanzania, Zimbabwe und Japan.

GÜNTHER SCHMIDHUBER. Geboren 1961. Klarinettenstudium am Brucknerkonservatorium Linz, Saxophonstudium am Konservatorium der Stadt Wien. Lehrtätigkeit im OÖ. Landesmusikschulwerk. Wirkt(e) u.a. mit bei diversen Jazzformationen, im ESG-Orchester sowie bei Musicalaufführungen im Landestheater Linz. .

HANS-GEORG GUTTERNIGG. Geboren 1973 in Linz. Spielt(e) u.a. mit Formationen wie "Blow & Order", "Heavy Tuba", "Nouvelle Cousine", "John Lee Sanders & the Voodoo Hanks", "ensemble aktuell" (Ltg. Franz Welser-Möst), "Austrian Jazz Composers Orchestra", "Bruckner's Unlimited", "New Ohr Linz Dixielandband", "Roi Blech Orchester" sowie bei Sonderprojekten wie Joe Zawinul's "Stories of the Danube" (Linzer Klangwolke 1993), "Le Sacre du printemps" mit dem Bruckner-Orchester Linz 1998, Hermann Nitsch' "Orgien- und Mysterientheater" Prinzendorf 1998 und Theaterproduktion "Pünktchen und Anton" am Akademiethater Wien 1999. Mitwirkung bei zahlreichen CD-Produktionen sowie Unterrichtstätigkeit.


Diskografie:

CD "Greatest Hitz' - Vol.1" (inkl. Video-Clip 'Peep Blow'!) ATS-Records CD-0571, 2004

MaxiCD "Eine kleine Blasmusik (Hump-ta-ta etc.)" ATS-Records CD-0528, 2001


Pressestimmen:

CD 'Greatest Hitz' - Vol.1': "Werner Puntigam, tb, Günther Schmidhuber, cl und Hans-Georg Gutternigg, tu, zeigen vor wie's funktioniert, wenn aus Evergreens und anderen Hits eine kleine Blasmusik wird [woran Global.Kryner kläglich scheiterte; Anm. d. jazzzeit-Redaktion]. Nach der EP 'Hump-ta-ta etc.' (2001) folgt nun endlich der Longplay mit einem Dutzend Greatest Hitz' und einem 'Peep Blow'-Video. DIE PUNTE setzt auf Markenware - auf Queen ('We Will Rock You', 'Crazy Little Thing Called Love'), Bee Gees ('How Deep Is Your Love'), ABBA ('Chiquitita') uvm. Höhepunkt im wahrsten Sinn des Wortes ist Serge Gainsbourgs 'Je t'aime'. Das Trio bleibt nah am Ausgangspunkt, zugleich im dialektischen Holzfällersound und biegt jeweils ohne Mühe in die große Kunst des Erneuerns ein. DIE PUNTE bläst uns einen Sound um die Ohren, dass es nur so vor heißen Tanzschmankerln schlankerlt. Witzig, erfrischend, geradezu belebend. Stark."
mh, JAZZZEIT

"(...) DIE PUNTE macht sich mit Posaune, Klarinette und Tuba auf bislang unerhörte Art über Ohrwürmer und Gassenhauer her. Da werden die größten Hits der Rolling Stones, der Kinks, von Queen und Lenny Kravitz durch Blech und Holz hindurch geblasen, dass es nur so eine Freude ist: musikalischer Spielwitz in allerfeinsten Tönen. (...)"
TIPS

CD 'Greatest Hitz' - Vol.1': "Das Musikschaffen, vor allem das österreichische, scheint vom Spaßvirus infiziert zu sein - was an sich ja nichts Schlechtes ist, wenn es so klingt wie die im Folgenden besproche Neuerscheinung. DIE PUNTE nennt sich das Trio, bestehend aus Werner Puntigam, Günther Schmidhuber und Hans-Georg Gutternigg, das uns mit einer 'kleinen Blasmusik' erfreut und unterhält. Hier werden die 'Greatest Hitz', veröffentlicht wurde die CD während der Periode der größten Hitze des Sommers 2004, der vergangenen Jahre blasmusikalisch abgearbeitet. 'We Will Rock You' von Queen ist genauso vertreten wie 'Sex Bomb' von Tom Jones oder die koitale Begleitmusik 'Je t'aime'. Die drei Musiker haben hörbar ihren Spaß gehabt bei den Aufnahmen, und Sie sollten sich den Spaß nicht entgehen lassen und sollten mal hören, wie herrlich skurril Blasmusikinstrumente stöhnen können, wenn die kompositorische Vorlage es verlangt."
akro, CONCERTO

"Verblüffende, aber wohlklingende Instrumentationen und ausgefallene, aber stimmige Ideen sind das Markenzeichen von Werner Puntigam. (...) Kurt Edlmair (Klarinette) und Hans Georg Gutternigg (Tuba) sind die Blasgenossen dieser "non marching"-Band in Taschengröße: Kurzweilige Musik im Format des traditionellen Jazz mit ironischen Querblicken."
Chris Thommark, KRONENZEITUNG

"Blasmusik. Ein Wort, ein Gedanke: Mann mit Trompete oder Tuba, Schnauzbart (eventuell), Joppe mit Silberknöpfen (ganz sicher), handgestrickte Kniestrüpfe (von Mutti) und das unweigerliche Hum-ta-ta, hum-ta-ta, das jedes Dorf nördlich der Dolomiten in einen Zustand des geistigen Vakuums zwingt. Das ist die eine Seite. Und hier kommt der Punkt, wo wir alle aufatmen dürfen, denn es gibt schließlich immer zwei Seiten. Die andere Seite: Werner Puntigam. Hier angelangt werfen Sie bitte alle Klischees und Vorurteile, die es über Blas- und Blechmusik gibt, über Bord. Puntigam, der "Alchemist der Klänge" (© Kleine Zeitung), macht Blasmusik, dass die Fetzen fliegen. Nach den Erfolgen mit seinem Rave-Orchester BLOW & ORDER (...) gründete Puntigam im Frühjahr 2000 eine Mini-Blaskapelle, DIE PUNTE (...) Der Mann hat Humor (im Gegensatz zu vielen anderen Musikern), sonst würde er sich nicht an "Satisfaction" von den Stones ranmachen und das gute Stück mit Posaune, Klarinette und Tuba weiterverarbeiten. Neu und gut. (...)"
Karin Müller / LINZER RUNDSCHAU

Premiere 'Höllenschlund' (Theater Phönix / Linz): "(...) Wie dieser Mischung aus Poesie und Groschenroman beizukommen ist, exerziert Werner Puntigam vor. Der Komponist spielt in der Besetzung Posaune, Klarinette, Tuba eine Bühnenblasmusik von schräger Verwegenheit ein (...). Absurdität samt Schönklang, vom Volkslied bis Ravel, von Mozart bis zu den Rolling Stones. Der Kislinger-Sound passt jedenfalls perfekt. (...)"
Franz Schwabeneder, OÖ-NACHRICHTEN

Premiere 'Höllenschlund' (Theater Phönix / Linz): "(...) Eine Klasse für sich ist die Bühnenmusik, die Werner Puntigam mit einer Mini-Blaskapelle beisteuert: Da sprühen die Funken vom Kuhglockengebimmel bis zum Bolero."
Milli Hornegger, KRONENZEITUNG

Premiere 'Höllenschlund' (Theater Phönix / Linz): "(...) Eine Klasse für sich der musikalische Soundtrack, für den Werner Puntigam verantwortlich ist. (...)"
Ursula Kammesberger, VOLKSBLATT


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Fotos © by Astrid Karl / Cordial