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last update: 11/04/24

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MO' SOME BIG NOISE

moving grooves, sounds, bodies & souls.

Line up:
Werner Puntigam (A) - trombone, conch shell, voice
Matchume Zango (MZ) - timbila, percussions, vocals
Tinoca Zimba (MZ) - vocals, dance, percussions
Cheny Wa Gune (MZ) - timbila, percussions, vocals, dance
Adi Nimmerfall (A) flute
Tony Chabuca (MZ) bass, vocals
[Sickwon/Linkmen (A) - electronic beats programming]


NEW: Free Demo-Downloads > pntgm's mp3 station


"Moving grooves, sounds, bodies & souls against HIV/Aids". Vier MusikerInnen/TänzerInnen der jungen Generation Mosambiks bilden das Herzstück von MO' SOME BIG NOISE, dem mosambikanischen Bandprojekt des österreichischen Posaunisten Werner Puntigam. In unkonventioneller Besetzung verbindet die Formation rurale und urbane Elemente mit dynamischen elektronischen Grooves und entfachte im Februar dieses Jahres mit ihrer Live-Performance beim "Sauti za Busara"-Festival in Zanzibar/Tanzania Begeisterungsstürme (s. Pressestimmen)! Ebenso bejubelt wurde der Auftritt als musikalischer Botschafter Mosambiks beim von Herbert Grönemeyer mitiniziierten Mega-Konzert "Stimmen Gegen Armut" (eine sozialkritische Gegenveranstaltung zum zeitgleich stattfindenden G8-Gipfel in Heiligendamm) Anfang Juni vor 80.000 BesucherInnen in Rostock (s. Video vom Auftritt), wo MSBN sich die Bühne mit Gruppen aus Mali, Bangladesh, Sambia, Uganda und Nicaragua, sowie Grönemeyer, Bono von U2, Bob Geldof, Youssou N'Dour, 2Raum Wohnung, Fanta 4, Rosenstolz, Seeed, Silbermond, Sportfreunde Stiller, Tote Hosen u.a. teilte. Und die amerikanische TV-Produktionsfirma "Frontline World" hat ihre Dokumentation HERO RATS über Ratten, die in Tanzania und Mozambique zum Erschnüffeln von Landminen trainiert werden, mit Musik von MSBN unterlegt.

(video by courtesy of WDR)

(all images & slide show edit © Werner Puntigam)

Entscheidend geprägt wird der Sound der Gruppe von den Timbilas, den traditionellen Riesen-Xylophonen der Volksgruppe der Chopi im Süden Mosambiks. Ergänzt durch Percussions, E-Bass, Gesang und Tanz legen Tinoca Zimba, Matchume Zango, Cheny Wa Gune und Tony Chabuca (alle vier sind auch Mitglieder von TIMBILA MUZIMBA - eine der besten Bands Mosambiks) mit ihren polyrhythmischen Patterns einen dichten Klangteppich. Von österreichischer Seite steuert Adi Nimmerfall virtuose Flöten-Soli bei während Werner Puntigam auf Posaune und Conch Shell nicht nur jazzige Melodiebögen drüberbläst, sondern in kontrapunktischer Manier vielfach auch sehr schräge, noiseartige Töne einbringt. Die phetten hiphop-basierenden electronic beats wurden von Sickwon (u.a. LINKMEN, L'OOPS #07) programmiert.

"Das Wort 'noise' im Bandnamen steht für die große Vielfalt an Klangfarben und die dynamische Performance, aber auch für gesellschaftskritische Statements", erklärt Werner Puntigam. Und Matchume Zango meint zum Projekt: "MO' SOME BIG NOISE kreiert einen neuen akustischen Blick auf afrikanische/mosambikanische Musik und ermöglicht die Chance, diese auch in anderen Ländern und Regionen der Welt zu präsentieren und ein globales Gemeinschaftsgefühl zu teilen. Es könnte für die Menschen als Beispiel dienen wie man soziale und politische Probleme auf positive Weise lösen kann - ohne Krieg, ohne Diskriminierung (z.B. wegen HIV/Aids). Wir wollen mit diesem Kulturaustauschprojekt eine optimistische Lebenseinstellung vermitteln und die Leute an das Geschenk des Lebens erinnern, um motiviert zu sein für den Einsatz zur Lösung der Probleme in der Welt."

Four musicians/dancers of Mozambique's young generation are the center of MO' SOME BIG NOISE, the Mozambican band project of the Austrian trombonist Werner Puntigam. The unconventional line-up combines rural and urban elements with highly dynamic grooves and performed with big success at the "Sauti za Busara" festival in Zanzibar/Tanzania in February this year (see concert review below) and also in early June at the mega concert "Voices Against Poverty" (as a contrary programme to the G8 meeting in Heiligendamm) in front of 80.000 people in Rostock/Germany, together with bands from Mali, Bangladesh, Zambia, Uganda and Nicaragua, but also Herbert Grönemeyer, Bono of U2, Bob Geldof, Youssou N'Dour, 2Raum Wohnung, Fanta 4, Rosenstolz, Seeed, Silbermond, Sportfreunde Stiller, Tote Hosen a.o. And the US tv productions company "Frontline World" used MSBN's music for their documentation HERO RATS. A story about rats, which are trained in Tanzania and Mozambique to sniffle landmines.

The sound of that ensemble is determined substantially by timbilas, the large sized traditional xyolphones of the Chopi people in the South of Mozambique. Tinoca Zimba, Matchume Zango, Cheny Wa Gune and Tony Chabuca also play different percussions, electric bass, sing and dance, and form with their patterns a compact polyrhythmic sonority. On the Austrian part: Adi Nimmerfall plays virtous flute solos and Werner Puntigam is not only blowing jazzy phrases on the trombone and conch shell, but also adding abstract and noisy sounds produced on his instruments as a counterpoint element. The phat hiphop-based electronic beats have been programmed by Sickwon (a.o. LINKMEN, L'OOPS #07).

"The word 'noise' in the band's name stands for the big variety of sounds and the dynamic performance, but also for socio-critical statements", says Werner Puntigam. And Matchume Zango mentions: "MO' SOME BIG NOISE means to create a new acoustic view to African/Mozambican music with the chance to bring it to other countries/regions in the world, and to share a global feeling of respect. It could be an example for the people how to solve society and political problems in a positive way - like no war, no discrimination (e.g. because of HIV/Aids). We wanna use this cultural exchange project to demonstrate optimism and to remind the people that they shouldn't forget that life is beautyful to become strong to solve the problems in the world."


Kulturaustausch mit Kontinuität. Werner Puntigam legte im Rahmen eines mehrmonatigen Aufenthalts 2002/2003 als "artist in residence" in Mosambiks Hauptstadt Maputo den Grundstein für MSBN. Schon 1998, bei seinem ersten Besuch in diesem südostafrikanischen Land, kam es zur beeindruckenden Begegnung mit dem 20-köpfigen Timbila-Orchester des legendären Venancio Mbande in der Provinz Zafala. Die Intensität, die Wucht und vor allem der durch eine spezielle Membran-Bauweise erzeugte elektrisierende Sound dieser "Riesen-Xylophone" begeisterten Puntigam nachhaltig und inspirierten ihn für dieses weitere Kulturaustauschprojekt.

MO'SOME BIG NOISE ist die logische Weiterentwicklung von anderen Crossover-Projekten Puntigams (wie etwa BLOW & ORDER, AFRODYNAMIX oder L'OOPS), welche pulsierende tanzbare Grooves mit einer sehr eigenwilligen Instrumentierung kombinieren.

Nach der ersten Tour 2005 (in Kooperation mit vidc / kulturen in bewegung) ist der Gruppe das Thema "HIV/Aids" natürlich weiterhin ein besonderes Anliegen. Mosambik ist von den Auswirkungen der Immunkrankheit besonders betroffen. Im Schwerpunktland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit sind in manchen Regionen mehr als 20% der Bevölkerung HIV-positiv. Allen Beteiligten ist es ein wichtiges Anliegen, in ihren Songs und mit diesem Austauschprojekt auf diese prekäre Situation hinzuweisen und konkrete Projekte zu unterstützen.

Anfang 2006 wurde der zweite Tonträger der Band, "Vamos - Vol.2" (ATS-Records 0596) veröffentlicht. Darauf sind neben dem virtuos solierenden Flötisten Adi Nimmerfall auch der mosambikanische Sänger/Rapper/Musiker Helio Dias Vanimal sowie die Sängerin Sandra Ndebele aus Zimbabwe zu hören. Mit ihren beiden Songs bringen sie nicht nur das Thema HIV/Aids konkret zur Sprache, sondern erweitern zusätzlich das musikalische Spektrum der Band. Als weitere special guests agieren die österreichischen Musiker Martin Berauer (electric bass) und Gotthard Wagner (violin).


Diskografie:

CD MO' SOME BIG NOISE "Vamos - Vol.2" Extraplatte / ATS-Records CD-0596, 2006 (gefördert von der Stadt Linz)

CD MO' SOME BIG NOISE "Vamos!" Extraplatte / ATS-Records CD-0581, 2005 (gefördert von SKE und Land OÖ)


Biographien:

WERNER PUNTIGAM . Geboren 1964 in Bad Radkersburg, lebt international und interkulturell freischaffend in Linz und Maputo/Mozambique. WP, der improvisierende und komponierende Musiker, gründete und betreibt verschiedenste unkonventionell besetzte Ensembles unterschiedlicher Musikrichtungen (u.a. "Mbirations", "Afrodynamix", "FocusPocus", "Blow & Order"). WP, der Fotograf und Designer, erstellt vielfältige Momentaufnahmen (z.B. "inter.views © pntgm") und zeichnet - neben zahlreichen Auftragsarbeiten - meist auch für das Artwork seiner CD-Produktionen verantwortlich. WP, der interdisziplinäre Performer und Künstler, konzipiert und realisiert multimediale Projekte und spartenübergreifende Performances (z.B. "Triptychon", mit Gastakteuren wie Tom Cora, Han Bennink, Sainkho Namtchylak, Jon Rose u.a.) sowie Klang- und Rauminstallationen wie "Mo(ve)ments". Maßgeblich beteiligt auch an Schauspiel- und Tanztheater-Produktionen (Bühnenmusik & Fotografie), sowie Kooperationen mit LiteratInnen, FilmemacherInnen, Bildenden und VideokünstlerInnen etc. Ebenso Kinder- und Workshop-Projekte. Preise und Auszeichnungen sowohl für Akustisches als auch für Visuelles. Gastspiele in halb Europa, in den USA, Mozambique, Südafrika, Tanzania, Zimbabwe und Japan.

TINOCA ZIMBA / MATCHUME ZANGO / CHENY WA GUNE / TONY CHABUCA. Neben ihrer maßgeblichen Rolle in der auch international erfahrenen und mehrfach preisgekrönten Formation TIMBILA MUZIMBA, wirken die mosambikanischen Bandmitglieder von MSBN auch in diversen Theater- und Tanzprojekten mit. Alle stammen aus traditionellen Musikerfamilien und sind auch als Instrumentenbauer versiert. Darüberhinaus leiten sie auch Tanz-, Gesang- und Percussion-Workshops. Auftritte mit diversen Projekten in Europa in A, B, D, GR, L, N, P, S und SLO. Matchume Zango gastierte im April 2004 mit der österreichisch-mosambikanischen Theaterproduktion "Romeu e Julieta" beim NÖ. Donaufestival in Krems und bereits mehrmals beim Festival "Sunnseitn-Tanzlust" in Freistadt.

SICKWON. Wurde 1994 vom HipHop-Virus infiziert als erstmals einen HipHop-Jam nahe Linz ("bazerk 94") besuchte. Von da ab stand fŸr ihn fest DJ werden zu wollen, und bald darauf erwarb er seine ersten turntables. Seither arbeitete er stetig an der Verbesserung seiner Technik an den 1210ern, was 1997 in der Fertigstellung seines ersten Mixtapes resultierte. Daraufhin startete er als Live-DJ bei "storma" und "die antwort". Dieses Kooperation musste er allerdings abbrechen, als er 1999 nach Graz ging um "Media-Design" zu studieren. War auch Mitglied von DJ-Crews wie "scratch beavers" und "isometrics" und konzentriert sich nun auf seine eigenen Live-Shows mit seinem Projekt "Sove", bei dem sowohl mit den Technics als auch per Laptop gewerkt wird. Soeben produzierte er einen Remix fŸr "n8strom" auf dem Grazer Label "park records", bei dem er demnŠchst eine EP veršffentlichen wird. Derzeit arbeitet er mit seiner Band LINKMEN sowohl live on stage als auch produzierenderweise im Studio. Ebenso live-Performances mit Werner Puntigams "Freestyle-HipHop"-Projekt L'OOPS #07. Eine Auswahl der Clubs, in den Sickwon u.a. performte: Flex (Wien) / Arena (Wien) / Posthof (Linz) / Kapu (Linz) / STWST (Linz) / Lentos (Linz) / Rockhouse (Salzburg) / Postgarage (Graz) / Roxy (Prag) / Arkadium (Graz) / Arge Nonntal (Salzburg) ... sowie Club-Auftritte in Deutschland und der Schweiz ...


Pressestimmen:

CD 'Vamos - Vol.2': "Eine sehr schöne CD hat der Linzer Posaunist Werner Puntigam zum Thema Austria meets Africa vorgelegt. Sehr schlicht die Songs, sehr authentisch das Spiel. Von ansteckender selbstverständlicher Fröhlichkeit und Leichtfüßigkeit sind die Sounds. Wunderbar zum Tanzen. Anspieltipp: "Vamos! Sim! Vamos!". (Bewertung: 6 von 6 Sternen = "genial")
Christoph Haunschmid / OÖN

Sauti za Busara Music Festival 2007 / Zanzibar (Tanzania): "Pre show, I was chatting to Adi Nimmerfall, who plays flute for MO' SOME BIG NOISE, as we watched Imena's astounding performance. He'd been enjoying the festival so far, with Zemkala's performance on Saturday standing out for him. Both of us were disappointed at the lack of dancing, when great music being played, but that was all about to change when he took to the stage with the rest of MO' SOME BIG NOISE. The trombone wailed, the flute soared through jazzy runs against the twanging rhythm of the bass guitar, the timbila and drums, coming up with a sound that was pure infectious fun. MO' SOME BIG NOISE have an almost Afro Carribean feel, fusing different kind of music, with songs like "Africans Unite". They blasted out "Vamos! Sim! Vamos!" getting the bongo boys up and dancing and tourists shimming and wiggling as the Old Fort turned into a party. Tinoca Zimba danced up a storm, even encouraging DJ Yusuf, festival director to get up there with her for a brief cameo. Adam Chisvo guested on congas, bringing a richer sound to the percussion, mixing in with the sampled tracks and scratching. They closed with "Bye-Bye", with the Zanzibaris filling in the ciao, which they're more used to yelling at Italian tourists. MO' SOME BIG NOISE will go down as one of the highlights of 2007 and their CDs will be flying off the shelves in the Busara stall."
www.busaralive.com

Stimmen Gegen Armut / Rostock 7. Juni 2007: "(...) Gemeinsam feiert man die Band MO' SOME BIG NOISE aus Mosambik, Boliviens Bischof Toribio Porco Ticona wie die Toten Hosen. (...)"
WELT_online

Stimmen Gegen Armut / Rostock 7. Juni 2007: "(...) Aber die Besucher sind nicht nur von den Prominenten begeistert. Die gute Stimmung hält auch an, als Künstler aus Mosambik (MO' SOME BIG NOISE; Anm.), Uganda, Sambia, Mali, Bangladesch und dem Senegal auftreten - und mit eher ungewöhnlichen Klängen überraschen. (...)"
n24.de


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Fotos © Werner Puntigam