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© PNTGM MCMXCVII

Letzte Aktualisierung:
11/06/30

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Pulsierende Minimal-Noise-Music. Breakbeats & Bone.

Line up:
WERNER PUNTIGAM (A) trombone, conch shell, voice
+ Gastmusiker/DJ's der Elektronik-Szene


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"Eine bizarre elektroakustische Konstellation!" nennt das Concerto-Magazin Werner Puntigams Duo-Projekt, das er in wechselnder Besetzung mit heimischen und internationalen Musikern/DJs der Elektronik-Szene (u.a. mit dem holländischen "Radio-Elektroniker" Gert-Jan Prins, dem deutschen Gitarristen & Elektroniker Martin Siewert oder den österreichischen Elektronik-MusikerInnen Bernhard Fleischmann, Roland v. d. Aist, Irradiation, Linkmen oder DJ Eric Fischer) betreibt. Dabei pumpt er mit seiner Posaune satte Basslines unter die elektronisch erzeugten Beats und Klangflächen oder kontrapunktiert diese frei mit spacigen Luftstößen und noisy Sounds, wodurch eine abstrakte, aber dennoch pulsierende Minimal-Noise-Music zwischen Breaking Beats und Ambient entsteht. Bisweilen kooperiert L'OOPS aber auch interdisziplinär und steuert beispielsweise Live-Soundtracks zu Tanztheater-Produktionen (z.B. "Public Walks #1" der international besetzten Compagnie "cy.ancal") bei. Darüberhinaus werden auch Workshops - sogenannte "Hörproben" - für Schulklassen (ab der 5. Schulstufe) angeboten, in welchen die besondere Art des Musizierens in dieser unkonventionellen Kombination vermittelt wird.


Biographien:

WERNER PUNTIGAM . Geboren 1964 in Bad Radkersburg, lebt international und interkulturell freischaffend in Linz und Maputo/Mozambique. WP, der improvisierende und komponierende Musiker, gründete und betreibt verschiedenste unkonventionell besetzte Ensembles unterschiedlicher Musikrichtungen (u.a. "Mbirations", "Afrodynamix", "FocusPocus", "Blow & Order"). WP, der Fotograf und Designer, erstellt vielfältige Momentaufnahmen (z.B. "inter.views © pntgm") und zeichnet - neben zahlreichen Auftragsarbeiten - meist auch für das Artwork seiner CD-Produktionen verantwortlich. WP, der interdisziplinäre Performer und Künstler, konzipiert und realisiert multimediale Projekte und spartenübergreifende Performances (z.B. "Triptychon", mit Gastakteuren wie Tom Cora, Han Bennink, Sainkho Namtchylak, Jon Rose u.a.) sowie Klang- und Rauminstallationen wie "Mo(ve)ments". Maßgeblich beteiligt auch an Schauspiel- und Tanztheater-Produktionen (Bühnenmusik & Fotografie), sowie Kooperationen mit LiteratInnen, FilmemacherInnen, Bildenden und VideokünstlerInnen etc. Ebenso Kinder- und Workshop-Projekte. Preise und Auszeichnungen sowohl für Akustisches als auch für Visuelles. Gastspiele in halb Europa, in den USA, Mozambique, Südafrika, Tanzania, Zimbabwe und Japan.


Diskografie:

CD "MAMBAS - Força!" (30-Minuten Bonustrack) ATS-Records CD-0693, 2009 (gefördert von Stadt Linz und Land OÖ)

MaxiCD L'OOPS "Live @ Cafe Strom" Ixthuluh Records 3 IX 27, 1999


Pressestimmen:

"Der Tausendsassa Puntigam initiiert und zelebriert Projekte mit afrikanischen Bands, über Visual Art bis hin zu Konstellationen wie L'OOPS. Niemals lässt er sich durch Grenzen und Genres aufhalten. In dieser Zusammenarbeit sorgt Werner Puntigam für ein experimentelles und dennoch harmonisches Blasinstrumente-Umfeld, in das er die elektronischen Beats von Eric Fischer knallen lässt. Fischer, einer der meist diskutierten Musiker und Promoter des Landes, beherrscht die Führung der Crowd wie ein Meister und es entsteht ein hochenergischer und interessanter Groove, der alle und alles in Schwingung bringt. Ohren auf! Hirn auf! Tanz auf!"
Dieter Strauch, SCHÄXPIR-NIGHTLINE

LINZFEST '04: "(...) Beste Stimmung bei 'Bauchklang', ebenso viel Applaus für Posaunist Werner Puntigam (mit L'OOPS #07 Hauptact am Samstag auf der Lentos-Bühne), der gemeinsam mit Lexus & Sickwon (= Linkmen; Anm.) mit Freestyle-HipHop das Lentos-Fundament in einen bizarren elektro-akustischen Soundnebel verwandelte. (...)"
Robert Stammler, OÖ-NACHRICHTEN

X-TEMP '03: "Im Rahmen der Labelnight von Temp-Records gastiert u.a. der in Linz beheimatete Posaunist, Komponist, Grafiker und Fotograf Werner Puntigam mit seinem Projekt L'OOPS. Nach Gert-Jan Prins u.a. ist Roland v.d.Aist der Duopartner, der für den elektronischen Gegenpart zu den analogen Posaunenklängen verantwortlich zeichnet und den pulsierenden akustisch-digitalen Minimal-Noise-Soundscapes wiederum eine neue Note gibt."
felb, DER STANDARD

JAZZiT-Festival Salzburg 2001: "Wer auf dem Klangteppich liegt - Reisen auf dem Spaceway in den roten Bereich! (...) Werner Puntigam, der Posaunist aus Linz. Die Regenjacke leger um die Hüfte gebunden, zwei Mikrofone, keine Ansage. Der Radiobastler Gert-Jan Prins aus Amsterdam. Die langen, künstlich verhallten Posaunentöne durchschneiden wie Seziermesser die Sägezahnkurven, die Gert-Jan Prins, scheinbar unbewegt aus dem Kabelgewirr zaubert. Musik, die ausgehalten werden will, penetrant, laut; - ein Spiegel industriell gefertigten Alltags: L'OOPS, so nennt sich das gemischte Duo, meint die unendliche Wiederholung einer Maschinenmusik, von Menschenhand erzeugt, jenseits der Frage nach Tanzbarkeit oder Entspannungspotential, L'OOPS ist ein Standhalten, ein Trotzdem. (...)"
H. H. Biswurm, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

JAZZiT-Festival Salzburg 2001: "(...) Nur werden hier (Duo Paloma + Ensemble Gambit; Anm.) rhythmische und technologische Entwicklungen etwas vorschnell konterkariert von völlig überflüssigen Zugeständnissen an banale Jazz-Melodeien, Kunsthandwerk, Kitsch und Jazzrock. Aaaber L'OOPS, aaaber Spaceways Inc.: der Live-(Radio)-Elektroniker Gert-Jan Prins und Posaunist Werner Puntigam wechseln einander sowohl in der Loops-Erzeugung als auch in der Improvisation ab. Prins verformt und verfremdet nicht nur die eigene Geräuschkulisse, sondern gleich auch die Puntigams. Ein ständiges Hin und Her, ein Wechselbad, ein Spannungsverhältnis. (...) Nur gut, dass es sowas in der Mozartstadt zu hören gibt; (...)"
felix, JAZZ LIVE

MaxiCD 'Live @ Cafe Strom': "(...) Auf der einen Seite Posaunist Puntigam, der bekanntlich recht gerne sogar Techno-Ravern den Marsch bläst ('Blow & Order') und seine musikantischen Patterns auch hier, anfangs in Echo-Wellen, danach in prozessierter Abstraktion kreisen lässt, ehe er Prins' spröde Pulsationen mit einzelnen Klängen und Luftstößen frei kontrapunktiert. Dieser gibt sich - andererseits - als disziplinierter Minimalist, entwickelt knatternde, knisternde, rieselnde Geräusch-Kontinuen, die sich in ihren vertrackten polyrhythmischen Überlagerungen zuweilen zu noiseartiger Flächigkeit verdichten, die aber trotz ihrer strukturellen Kargheit vor allem durch die Vielfalt ihrer variativ veränderlichen Pattern-Konstellationen interessieren. Idiomatische Jovialität und freie Improvisation versus maschinenhafte Motorik, objektierte Prozesshaftigkeit zwischen Minimalismus und Ambient Music - eine bizarre elektroakustische Konstellation, die gerade deshalb an hoher Innenspannung gewinnt. Prädikat: Ausbaufähig. Und live wohl noch eine Stufe wirkungsvoller."
felb, CONCERTO

"Uraufführung 'Public Walks = 1' (...) bei den TanzTagen: (...) ein pulsierendes, lebendiges Tanzstück, ein Experiment, uraufgeführt im TanzTageLabor von der Formation 'Cy.Ancal'. Man spürt sofort die Unmittelbarkeit der Tanzdarbietungen. (...) Andrea Müller (Konzept) hat eine Meisterleistung vollbracht, mit ihrem Team eine Choreografie kreiert, die Höhen und Tiefen moderner Befindlichkeit und ganz Alltägliches zeigt. (...) Die Intensität wird noch gesteigert durch das Duo L'OOPS, Werner Puntigam, der unglaubliche Geräusche aus seiner Posaune holt, und Gert-Jan Prins, der am Mischpult zaubert. (...)"
Roswitha Reichart, NEUES VOLKSBLATT


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Fotos © by Verena Gfader, Gabi Kepplinger, Robert Harson(oe4)