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Der KunstRaum
Goethestrasse und servus.at
arbeiten im Rahmen der Ars
Electronica 2006 gemeinsam an der verstärkten Sichtbarkeit
der Goethestraße als Ort künstlerischer und kultureller Produktionen
und Aktivitäten. In Zusammenarbeit mit „lokalen“ KünstlerInnen
werden raumbezogene Installationen präsentiert. Nicole
Knauers Raumplastik „curious implantation“
ist im KunstRaum, Goethestraße Nr 22 direkt neben
der Arbeit von Markus Decker/Dietmar
Offenhuber „from dust till dawn“ in
der Goethestraße Nr 30 täglich ab 31.08.
von 14.00 – 22.00 Uhr zu besuchen.
Mehr Informationen über: KunstRaum Goethestrasse
und servus.at
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Curious Implantation
CURIOUS IMPLANTATION ist ein Projekt der Künstlerin Nicole
Knauer das in Kooperation mit dem KunstRaum
Goethestrasse, Linz realisiert wurde. Das Projekt ist eine raumübergreifende
Installation, mit von ihr auf persönliche Art und Weise zweckentfremdeten
Kunststoff-Kabelbindern als hybride Kreation. In ihrer Dimensionalität
erweitert durch Kostüme, Video, Fotografien und Transformation
durch Interaktion. Das Transluzente, Fließende, aber auch
das Vergängliche der von ihr bevorzugten Materialien und Formen
in dieser Arbeit ist interpretierbar als Metapher für den Grenzbereich
zwischen Realität und Absurdität. Ihre Motivation ist
die Zweckentfremdung der Kunststoff-Abfallprodukte. Aus 500.000
Stk. handgesteckten weißen Kunststoff-Kabelbindern gestaltet
die Künstlerin eine 50qm Raumplastik und Kostüme die zu
utopischen Gebilden und hybriden Kreationen mutieren. |
From dust till dawn
Staub verhält sich chaotisch und ist schwer erfassbar, zudem
eigentlich nicht besonders beliebt und als "Schmutz" gleichgesetzt
in unserem Kulturkreis. So unfassbar Zeit scheint hinterlässt
Zeit materielle Spuren in Form von Staub. Bei der Installation „from
dust till dawn“ wird viel Staub aufgewirbelt und in Form von
akustischen Spuren Lärm produziert. Staub und Atmosphäre
des leer stehenden Raumes bilden das Interaktionsmedium der Installation.
Mit einem Flächenlaser und einem Kameraerkennungssystem wird
Staub erkannt und zu einem ungewöhnlichen Interaktionsmedium.
Ein knapp über dem Boden angebrachtes Raster von Linienlasern
erzeugt eine zunächst nicht sichtbare, zusammenhängende
Lichtfläche. Objekte und Partikel, die diese Fläche durchbrechen,
wie etwa Staub, Zigarettenrauch oder größere Objekte
werden im Streiflicht der Laser als Oberfläche oder Umriss
sichtbar. Die Umrisse und Staubmuster werden erfasst und ihre 2
dimensionalen Bewegungen in einem xy-Raster-Synthesizer zu Sound.
Jeder Schritt der BetrachterIn, ja deren bloße physische Anwesenheit
setzt die Luft in Bewegung und wirbelt Staub auf. Man hat es hier
mit einem fragilen und schwer kontrollierbarem Interaktionsmedium
zu tun, das dem Begriff tangible media seine Unverbindlichkeit nimmt:
vom Tragen schmutzempfindlicher Kleidung wird abgeraten. Ein Projekt,
das in Kooperation mit servus.at
entwickelt wurde. |
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Nicole Knauer/D
Geb.1967 in Überlingen/Deutschland, lebt in München/D und
Linz/A. Studium an der Universität für künstlerische
und industrielle Gestaltung, Linz/A und Grafik&Kommunikationsdesign
in München/D. Zahlreiche internationales Ausstellungsprojekte und
Stipendium in den Bereichen Kunst im öffentlicher Raum, Kunst am
Bau, Video/Fotografie, Konzeptkunst,Installation, künstlerische
Intervention, Malerei und Grafik in Deutschland, Österreich, Luxenburg,
Kroatien, Portugal, Kosovo, Japan.
http://www.nicole-knauer.de/
Markus Decker Linz/A
Seit 1998 Arbeiter der Netzgruppe firstfloor electronix
(Linz/Wien/München/London/Vancouver).
Internetradio und freie Experimente mit Audio.
Seit einiger Zeit kollaboratives Arbeiten an experimental Situationen.
http://firstfloor.org/ae
http://firstfloor.org/
Dietmar Offenhuber Linz/A
Ausgebildet als Architekt, arbeitet Dietmar Offenhuber in den Bereichen
Animation, Visualisierung und interaktive Medien. Zwischen 1995 bis
2004 war er im Ars Electronica Futurelab tätig, von 2002-04 als
Keyresaercher für den Bereich "interactive space". Unterrichtet
seit 2004 Animation und interaktive Medien an der FH Hagenberg.
Kontinuierliche Zusammenarbeit mit Maex Decker. Mitglied der
Gruppe "Stadtmusik" (mit Sam Auinger und Hannes Strobel).
Residencies in Los Angeles, Werkleitz/Halle und am IAMAS Insitut, Japan.
http://residence.aec.at/didi
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