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 New: FUCKHEAD "Lebensfrische" [mosz012] - DVD

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FUCKHEAD - long time, no record!

Now its made! Lebensfrische' mosz is the ultimate fuckhead dvd containing the complete works of the austrian actionist rockband from the very beginning of their existence. the dvd is a compilation of live recordings, albums, images and videos (documentary and computer generated, the latter by vocalist didi bruckmayr and bass player michael strohmann). amongst these powerful pieces a documentary of the live show at london meltdown festival 2000 curated by scott walker can be found as well as the long out of print 'the male comedy', originally released on mego in 1998. Fuckhead are fresh!! [mosz 2006]

Fuckhead are known for their 'aktionist rock' due to the references to the Wiener Aktionismus movement, in particular for the exploration of sensibilities pushed to the limit, and extreme physical performances and sounds. In the band¹s shows and records, furious, muscular rock is combined with other forms of expression: opera with its melodramatic employment of voices and the machinistic creation of electronic sound. The frenetic body becomes a battlefield in a cabaret of cruelty where boundaries are pushed to the limit and masculine fantasies are investigated together with the respective physical, sexual, social and pathological consequences . [fundação serralves, porto 2006]

You can buy this DVD very soon via base shop!

Article: Ö1 - online,

Fuckhead booking - MIOOOW

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Posted on Sonntag, Februar 04, 2007 by fadi dorninger

 Der Standard - Artikel: Bruckmayr "A Little Warning ..."

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Eisenvater in der Disco: Didi Bruckmayrs "A Little Warning From The Pimps"

Der Linzer Ausnahmesänger und Performer veröffentlicht ein melancholisches Album zwischen Dancefloor und kontrolliertem Amok

Einer der wenigen, über die Jahre integer wie künstlerisch aufregend gebliebenen Player der heimischen Musikszene hat, nach fast 20 Jahren im Geschäft, jetzt ein erstes Soloalbum veröffentlicht: Didi Bruckmayr, Doktor der Handelswissenschaften, Extremperfomer, Gelegenheitsschauspieler (unter anderem auch schon in einer Gilgamesch-Bearbeitung an der Wiener Burg), Ganzkörpertattooträger, Boxer und vor allem einer der außergewöhnlichsten und souveränsten Sänger, die dieses Land je gehört hat.

Angefangen hat alles Ende der 80er-Jahre mit den düsteren, im Zeichen britischer Postpunkbands wie Joy Division, Killing Joke oder Bauhaus stehenden Dead Souls daheim in Linz. Die gingen später in Bruckmayrs bis heute wesentlichste Band über. Mit den wechselnden Besetzungen der atemberaubenden und Genregrenzen zerfräsenden Industrial-, Performance-, Elektronik-, Noise-, Metal- und Splatterband Fuckhead versuchte Bruckmayr spätestens ab 1992 mit dem Debütalbum Ignorance, ausgehend von sinistren und repetitiven Rockstrukturen hin zum bisherigen künstlerischen Höhepunkt, dem 1998 erschienenen und auch international beachteten Fuckhead-Album The Male Comedy, bezüglich der Liveinszenierungen dem Wahnsinn einen Chance zu geben. Immer an der Grenzlinie zum gerade noch für alle Beteiligten Erträglichen. Das führte dank körperlicher Belastungsstudien, die auch mit schmerzhaften Dingen wie Metallhaken zu tun hatten, schon einmal in die Notaufnahme.

Viel wesentlicher aber: Beinahe als einzige Band des Landes machen sich Bruckmayr und Kollegen bis heute nicht nur ernsthafte Gedanken darüber, dass Musiker auf der Bühne nicht unbedingt aussehen sollten wie ihre eigenen Roadies. Ein Liveauftritt muss immer auch entsprechend choreographiert werden, seine Wirkungsmöglichkeiten sollten mitbedacht werden. Die verstörende Performancekunst führte Fuckhead schließlich auf Gastspielreisen bis nach Japan und Australien. Sie gastierten beim von Scott Walker kuratierten Meltdown-Festival in London (und wurden von Scott Walker auch auf dessen neuem Album The Gift gesampelt), während sich Bruckmayr in den Zeiten ohne musikalische Engagements bis heute zu Hause in Linz mit Hilfsarbeiterjobs oder als VJ bei Clubbings durchschlagen muss.

Nebenher leistet sich Didi Bruckmayr mit Wipeout eine Zweitband. Gemeinsam mit dem Linzer Urgestein Fadi Dorninger gibt Bruckmayr, so wie auch bei Fuckhead, zwar den grimmigen Eisenvater. Komödiantisch mitunter bis ins Groteske gebrochen wird Bruckmayrs martialisches Auftreten wie auch seine sonore, durchaus an Scott Walker erinnernde Poptragödenstimme durch feixende, kunstschwul kieksende und fistelnde Disco-Paraphrasen im Stile Giorgio Moroders und melancholische Electro-Balladen. Dokumentiert auf Alben wie Anthems For The Underachievers (2002) oder Black Light District Boys (2004).

Mit den 15 Songs seines Soloalbums A Little Warning From The Pimps setzt Bruckmayr jetzt genau an dieser Stelle an - und treibt seine Musik erstmals in durchaus kommerziell chancenreiche Bereiche leichter verträglicher FM4-Musik. Mit unterstützenden Musikern wie dem Wiener Elektronikveteranen Gerhard Potuznik, Clemens Haipl oder dem österreichischen Brachial-Metal-Gott Martin Schirenc von Pungent Stench entstanden so wunderbare Nachtschattengewächse, die den Melos der Pet Shop Boys ebenso kennen und schätzen wie den metallischen Amoklauf. Anspieltipps: der tränenreiche 80er-Jahre-Disco-Pop von I See Them Cry Backstage oder auch die alte Dead-Souls-Nummer Miss Biglove im Gewand eines Songs von A-ha. Tun Sie sich das bitte an! (Christian Schachinger / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 15.12.2006)

Buy the album here at base shop

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Posted on Freitag, Dezember 15, 2006 by fadi dorninger

 Discogs!

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Posted on Mittwoch, November 29, 2006 by fadi dorninger

 base shop: new Bruckmayr CD available!

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base shop is proud to present BRUCKMAYR "A Little Warning from the Pimps" (Angelika Köhlermann)

didi bruckmayr, clemens haipl, gd luxxe, alex jöchtl and martin schirenc from pungent stench get lost in the X Large Disco!
Euro trash, speedmetal, dub and glitchy synthie pop.

You can order this record (CD 15 tracks) for 15.-€ at base shop

A month before base shop presented another Didi Bruckmayr recording in team with Peter Androsch Dr. Didi "Songs" (Extraplatte)

You can order this record (CD 10 tracks) for 16.-€ at base shop

tags: Fadi Dorninger, base records, base shop

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Posted on Mittwoch, November 08, 2006 by fadi dorninger

 base music at eMusic!

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Music by WIPEOUT & DORNINGER on eMusic:

Wipeout: Black Light District Boys

Wipeout: Anthems for the underachievers

Wipeout: Wipe out

Dorninger: Theatre Scores Remixed

EMusic has been selling downloads since 1999, years before iTunes made it mainstream. They're a GREAT service that especially appeals to your kind of music fans : people actively searching for independent music, not just big top-40 media stars.

EMusic sells real MP3 files, so when your fans buy your MP3s there, they'll be able to play them on ANY computer and ANY device, not just Apple stuff.

Link to eMusic

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Posted on Samstag, Oktober 14, 2006 by fadi dorninger

 Dorninger: New at CdBaby

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US-/Canadian & overseas costumers: CdBaby is your best buy!

album cover DORNINGER: Nasca, on perspective

This is a DVD. A concept album on perspective. Electronic music with excellent vocals by an opera singer and great percussions. Visuals: realtime 3-D like pure drug :)


More base records at CdBaby

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Posted on Montag, Oktober 09, 2006 by fadi dorninger

 Nasca reviews Pt.4

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© Nr.9 / 2006 Silver ||| Text: Andreas Kump ||| Austria

VERLORENE CODES

„Dieses Verschlüsseln sehe ich auch als warnendes Zeichen für unsere Gesellschaft, wo mittlerweile bereits Farben zum Patent eingereicht werden und der Code versperrt wird.“

VERWIRRENDE ZEICHEN OHNE INFORMATIONEN EINER LESBARKEIT – DER LINZER MUSIKER UND MULTIMEDIAKÜNSTLER WOLFGANG FADI DORNINGER ARBEITET ZURZEIT AN EINER TRIOLOGIE ÜBER DIE VERMÄCHTNISSE ARCHAISCHER KULTUREN IN WÜSTENGEBIETEN. MIT EINER CD ÜBER DIE NORDAMERIKANISCHEN HISATSINOM UND EINER DVD ÜBER DIE GEHEIMNISVOLLEN NASCA-LINIEN IN PERU LIEGEN DIE ERSTEN ZWEI TEILE BEREITS VOR.

Autor: Andreas Kump

Ihr eigentlicher Sinn liegt bis heute im Verborgenen. Auch über 70 Jahre nach ihrer Entdeckung warten wir immer noch auf die Entschlüsselung der geheimnisvollen Nasca-Linien in der Wüste des südlichen Peru. Auf einer Fläche von über 2000 qkm finden sich dort schnurgerade, kilometerlange Linien, überdimensionale Flächen in Trapez- und Dreiecksformen sowie hunderte Meter große Tierfiguren, zu deren Ausführung einem in manchen Fällen spontan die Bilder von Keith Haring einfallen.

Diese großflächigen Bodenzeichnungen sind Zeugnisse der indigenen Kultur der Nasca, die zwischen 200 v. Chr. bis 600 n. Chr. in den Tälern der Flüsse Rio Nasca, Rio Palpa und Rio Ingenio lebten.

Was sie in dieser Zeit bewog, Steine so umzuschlichten, dass der darunter befindliche, hellere Sedimentboden der Wüste zum Vorschein kommt, steht jedoch in den Sternen. Zumindest wies die erste von vielen Theorien dorthin. „Das größte Astronomiebuch der Welt“ vermutete der amerikanische Kulturhistoriker Prof. Paul Kossok hinter den Linien. Bis dato lässt sich diese Annahme aber nicht zweifelsfrei bestätigen. Unbestritten bleibt hingegen, dass Kossok die Bodenzeichnungen 1939 als erster vor Ort entdeckte, nachdem bereits zuvor die Linien und Formen vom Flugzeug aus gesichtet worden waren. Anders wäre man den Nasca-Linien vermutlich noch länger nicht auf die Spur gekommen. Es brauchte den Perspektivenwechsel, die Erfindung der Luftfahrt, um das zu sehen, was man als Wanderer in der peruanischen Wüste bestimmt übersehen hätte.

PERSPEKTIVENWECHSEL

Genau diese Veränderung der Perspektive war es auch, die den Linzer Musiker und Komponisten Wolfgang Fadi Dorninger zur Auseinandersetzung mit den Nasca-Linien trieb. Dorninger, zurzeit vor allem durch die von ihm mitbegründete Formation Wipe Out bekannt, bewegt sich schon seit gut 30 Jahren durch den (tatsächlichen) österreichischen Musikunderground, immer mit Grenzgängen zu Kunst und Medien. Beginnend mit einem Cassettenlabel (!) Mitte der 1980er Jahre, über eine Impuls gebende Partizipation beim Magazin SKUG, dem Kuratieren von Kunst- und Kulturprogrammen (u.a. bei der ARS Electronica), einer Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Linz, der Mitbegründung der Online-Musikdatenbank „SR-Archiv Österreichischer Popularmusik“ bis hin zur eigenen musikalischen Tätigkeit, Schwerpunkt Elektronisches.

Mit den Nasca-Linien kam Dorninger 1988, während einer Amerika-Tour seiner mittlerweile stillgelegten Band Monochrom Bleu, in Berührung. Im Haus seines Freundes Robert Ferbrache in Denver zeigte ihm dessen Mutter Fotos, die während einer Peru-Reise in den 1960ern entstanden waren. Dorninger war fasziniert – und speicherte die Bilder geistig ab. Erst gut 15 Jahre später sollte er sie wieder abrufen. Konkret, um den zweiten Teil einer multimedialen Triologie über archaische Kulturen in Wüstengebieten in Angriff zu nehmen.

Für den ersten Teil hatte sich Dorninger ein paar Jahre zuvor schon der Hisatsinom in Nordamerika angenommen. Ebenfalls ein indigenes Volk, siedelten die oftmals auch als Anasazi oder Pueblo-Indianer bezeichneten Hisatsinom im heute kargen Grenzbereich der Bundesstaaten New Mexico, Colorado, Utah und Arizona. Zwei Umstände qualifizieren sie dabei für Dorningers künstlerische Auseinandersetzung: Erstens errichteten die Hisatsinom beachtliche, ja überdimensioniert wirkende Anlagen wie den Pueblo Bonito im Chaco Canyon, der mehr wie ein kos mologisches Weltbild, der architektonische Masterplan einer Gesellschaft ohne Schrift denn eine Wohnanlage erscheint, und zweitens verschwand diese frühe Hochkultur im 13. Jahrhundert

binnen zweier Generationen vollständig von der geschichtlichen Bildfläche. Zurück blieben verlassene Pueblos, rätselnde Archäologen und teils obskure Theorien. Von kannibalistischen Invasoren aus dem Gebiet des heutigen Mexiko ist mitunter die Rede, weil aufgefundene Menschenknochen einer Deutung harren, selbst von einem Sternentor, durch das die Hisatsinom verschwunden sein könnten, oder dass sie sich in endlosen Kämpfen um geringer werdende Ressourcen selbst aufgerieben haben, aber auch von einer – weit wahrscheinlicheren – großen Dürre, die dieser Zivilisation ihre Grundlage geraubt hat.

Dorninger hält es hingegen mit Dr. Jeffrey Dean von der University of Arizona, der in einer Studie die Dürre auf eine Verschiebung der Winter- und Sommermonsune zurückführte. Das heißt, der Regen kam zur falschen Zeit, sein Ausbleiben ließ die Ernte verdorren.

IMPLODIERTE GESELLSCHAFT

„Hisatsinom, Über das Verschwinden“ lautet der Titel der Audio-CD, die Dorninger 2001 auf seinem eigenen „Base“-Label dazu veröffentlicht hat. „Die Hisatsinom verfügten über eine pantheistische Religion. Anhand von Jahresringen einiger Bäume, die sie beim Pueblobau verwendet haben, wissen wir, dass es zeitgleich mit ihrem Verschwinden eine für sie verheerende Klimaverschiebung gegeben haben muss. Das hat scheinbar die Gesellschaftsordnung zum Implodieren gebracht. Die Priester, die das kosmologische Weltbild verwalteten, verloren das Vertrauen der Menschen, ihre Schützlinge wandten sich ab. Ihr Wissen und ihre Informationen, eine Art Sonnen-Mond-Uhr, die in Stein gefasst waren, sind zwar immer noch vorhanden, aber dennoch für uns unlesbar geworden.“ Mit dem Einstiegstrack „The End Of Chaco“ führt uns Dorninger auf seiner CD gleich mitten in die Thematik. Ausgehend vom Verschwinden kultureller Codes, in dem Fall ausgelöst durch eine spirituelle Krise, reflektiert der Soundbastler dann in neun weitere Stücken über das Verschwinden im Jetzt: die Synchronisation durch Medien, standardisierte Rituale als „Segnung“ einer Konsumgesellschaft oder auch das Gefangen-Sein in musikalischen Mustern. Um das Verschwinden geht es auch am Cover der CD, wo sich französischer Schimmelkäse unter einer Klebefolie langsam verändert und irgendwann gänzlich auflösen wird.

Erweitert um Videoprojektionen und Text-Bild-Animationen – Letztere von Dietmar Bruckmayr, Dorningers Kollaborateur bei Wipe Out und auch als exzessiver Performer bei der Formation Fuckhead bestens bekannt – wurde „Hisatsinom – über das Verschwinden“ als Multimedia-Performance 2001 beim Festival 4020 in Linz uraufgeführt.

Aber zurück zu den Nasca, dem nun zweiten Teil der Triologie, wo Dorninger neben den geheimnisvollen Linien selbst vor allem die Frage der Perspektive beschäftigt. Analog der Hisatsinom- CD zieht er auf der dabei entstandenen DVD „Nasca, On Perspectives“ wieder etliche Sub-Ebenen heran. Dorninger ausführlich: „Am Erstaunlichsten finde ich es aber nach wie vor, dass die Nasca mit ihren Linien etwas schufen, an dem sie sich selbst ästhetisch gar nicht erfreuen konnten. Sie konnten ihre Bilder ja unmöglich selbst betrachten. Ihr Blick ist nach oben gerichtet, zu ihren Göttern. Für mich ist es keine künstlerische Arbeit, und es steckt absolut kein Mehrwertdenken dahinter.

Am ehesten lässt sich das vielmehr mit dem Open-Source-Gedanken vergleichen, weil die Nasca scheinbar ihr Wissen mittels der Linien gespeichert haben, wie einen riesigen Notizblock, auch wenn wir heute den Schlüssel dazu nicht mehr besitzen. Dieses Verschlüsseln sehe ich auch als warnendes Zeichen für unsere Gesellschaft, wo mittlerweile bereits Farben zum Patent eingereicht werden und der Code versperrt wird.“

Anhand solcher Überlegungen hat Wolfgang Fadi Dorninger die Perspektive nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich betrachtet; wobei für die DVD und deren multimediale Präsentation auch die perspektivisch „unmöglichen“ Objekte und Bilder eines M.C. Escher, die Arbeiten des italienischen Bildhauers und Architekten Filippo Brunelleschi sowie die multiplen Perspektiven algorithmisch generierter Bilderwelten eingeflossen sind.

Für all das hat Dorninger gründlichst recherchiert. Selbst ist er Mitglied in einem Verein, der das Lebenswerk von Maria Reiche weiterführt, jener 1998 verstorbenen deutschen Mathematikerin und Geografin, die über 40 Jahre, teils unter spartanischen Bedingungen, am Rande der Pampa Colorada ansässig war und ihr Leben der Erforschung und dem Erhalt der Nasca-Linien widmete. Mit dem Erfolg, dass die Bodenzeichnungen 1994 in die UNESCO-Liste des Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurden. Aufgrund ihrer äußerst fragilen Beschaffenheit taugen die Linien nicht für den Massentourismus. Wer, wie Dorninger für seine Recherche, vor Ort herumstapfen will, braucht eine Genehmigung der peruanischen Regierung. Die lokalen Peruaner selbst, so Dorningers Erfahrung mit Führern durchs Gelände, hätten mittlerweile ein enormes Bewusstsein und einen „irren Stolz“ auf die Zeichnungen ihrer Vorfahren entwickelt.

Allem Überbau zum Trotz: Auf „Nasca, On Perspectives“ finden sich einfach auch super Songs! Darauf lohnt es sich angesichts des reichlichen Theorieunterfutters gesondert hinzuweisen. Speziell die Tracks „Nacsa Lines“ und „Multiple Perspectives“ stechen dabei wohltönend heraus.

Bleibt noch der dritte Teil der Triologie, für den Wolfgang Fadi Dorninger die Vorarbeiten bereits aufgenommen hat. Darin wird es um soziale Utopien gehen. Um Aussteiger, die sich den Künsten widmen, um eine Kultur, die angeblich in China, in unzugänglichen Bergregionen angestammt war, einem Mythos, auf den aber umliegende Kulturen heute noch reflektieren. „Namen gibt es für diesen Mythos viele. Shangri-La ist unter anderem einer davon. Nachdem sich das alles in ,unmittelbarer’ Nähe zur historischen Seidenstraße abspielt, vermute ich dahinter einen vielleicht auch nur gedanklichen Gegenpol zum Merkantilismus. In etwa so, wie sich heute jeder Manager heimlich wünscht, mehr Freizeit oder Lebensqualität zu haben“.

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http://www.base.at

http://www.htw-dresden.de/nazca/index.html

http://www.servus.at/fadi/io/art_nasca1.htm

http://www.servus.at/fadi/io/art_hisatsinom1.htm

Artikel ink. Graphik als pdf-file

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Posted on Montag, Oktober 09, 2006 by fadi dorninger

 Wipeout: New at CdBaby

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US-/Canadian & overseas costumers: CdBaby is your best buy


album cover WIPEOUT: Nestroy.SetNewParameters("Wipeout",2001)

Techno, Pop, Industrial, German-Vocals, lyrics by the famous Austrian author Nestroy.


More base records at CdBaby

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Posted on Freitag, Oktober 06, 2006 by fadi dorninger

 Nasca reviews Pt.3

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© Herbst 2006 SKUG ||| Text: Heinrich Deisl ||| Austria

Unmögliche Perspektiven

Fadi Dorningers DVD über die rätselhaften Wüstenzeichnungen der Nasca

Im zweiten Teil seiner Trilogie über archaische Kulturen beschäftigt sich Fadi Dorninger, umtriebiger Linzer Klangkünstler und Elektronik-Mastermind bei Wipe Out, mit den rund 2000 Jahre alten Wüstenzeichnungen der peruanischen Hochkultur der Nasca. »Über die Perspektive« erweitert den ersten Teil (»Hisatsinom. Über das Verschwinden«, Base, 2001) um den geometrischen Aspekt. Nach größeren multimedialen Aufführungen etwa im Linzer OK-Centrum und dem Casa Encendida in Madrid ist nun »Über die Perspektive« auch für den heimischen DVD-Player zu haben.

Das Zentrum der Nasca-Kultur befand sich gut 400 km südlich von Lima zwischen Pazifik und Küstenwüste. Die von ihr produzierten Scharrbilder konnten erst in den 1920er Jahren erfasst werden, da die mehr als 50 Geoglyphen und 1000 Linien mit einer Länge von bis zu 20km erst vom Flugzeug als zusammenhängende Figuren auszumachen waren. Verschiedenste Theorien ranken sich um die Zeichnungen, am wahrscheinlichsten ist, dass sie kultische Funktionen hatten. 1994 wurde das Gebiet zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Das aus Peru mitgebrachte Audio- und Videomaterial wurde zusammen mit den Langzeitbekannten Didi Bruckmayr/Siegmar Aigner (Fuckhead) und Mex Wolfsteiner (Trio Exklusiv) zu einer breit angelegten »Medienoper« verarbeitet. Bruckmayr destilliert aus den Nasca-Linien 3D-Visuals, woraus Bilder entstehen, die archaische und algorithmische Räume ineinander crashen lassen und sich mit den »unmöglichen« Perspektiven eines M.C. Escher abgleichen. Die Musik ist wieder, ähnlich wie Teil 1, als eine Mischung zwischen melancholisch anmutenden Phrasen und heftigen Eruptionen à la Fuckhead gehalten. Die Bilder und Sounds von »Über die Perspektive« allein genommen, könnte man beinahe annehmen, im schwerelosen Raum auf der anderen Seite des raumzeitlichen Wurmlochs zu treiben. Was ja eine veritable (imaginäre) Andockstation bieten würde, denn eine der bekanntesten populärwissenschaftlichen Theorien über die Nasca-Linien besagt, dass sie eine Art visuelles Codesystem seien, hergestellt von Außerirdischen, um bei ihrer Rückkehr wieder an diesen Ort zurück zu finden. »Über die Perspektive« ist schließlich ein äußerst kompaktes Werk, das die Soundkoordinaten nach »Über das Verschwinden« ins Visuelle kippen und Land- mit Soundscapes gegeneinander oszillieren lässt. Und das, wie viele Arbeiten Dorningers, durchsetzt ist mit sozialem Engagement und ordentlich Strom für die Diskurs-Birne.

Fadi Dorninger: »Nasca. Über die Perspektive« (DVD, Base Rec., www.base.at)

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Posted on Donnerstag, Oktober 05, 2006 by fadi dorninger

 Dr. Didi

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dr. didi

Dr. Didi "Songs"

Extraplatte EX 674-2 / 2006

Dr. Didi Bruckmayr (vocals), Peter androsch (guitar), Alex Jöchtl (recording)

Didi Bruckmayr, Radikaldenker, -performer, -sänger, und Peter Androsch, Komponist im Reich der Kunstmusik: Zwei Eigenwillige der österreichischen Musik haben sich zusammengetan und legen ein unvergleichliches Album vor.

Hochenergetische, aktuelle akustische Musik: Heavy-Metal-Oberton-Gesang und bezaubernde Schmeicheleien. Bruckmayr flötet, röhrt, hechelt, Androsch liefert die reduzierte, punktgenaue Gitarre zu anrührenden Songs.

Meta Jazz? Super Folk?

Recorded without overdubs in one day!

Buy Dr. Didi here!

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Posted on Dienstag, September 26, 2006 by fadi dorninger

 Nasca reviews Pt.2

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© Sept./Okt. 2006 KAPUZINE ||| Text: Huckey Renner ||| Austria

DORNINGER
NASCA , on Perspectives
DVD, Base Records, www.base.at

Multiple Perspektiven um Übersimplifizierung zu vermeiden. Verwirrende Zeichen für die Nachwelt zu setzen, die bestenfalls hypothetisch erklärt werden können. Perspektivisch unmögliche Objekte und Bilder. Damit setzt sich das NASCA-Projekt von Wolfgang 'Fadi' Dorninger auseinander. Scharrbilder, kilometerlang, die von der Erde aus kaum erkennbar sind und sich erst aus der Luft, vogelperspektivisch, dem Auge erschliessen gravierten die Nasca, ein Volk, 200 v. Chr.- 600 n.Chr. ansässig im Süden Perus, in den Boden. Überdimensionale Flächen in Dreiecks- oder Trapezform sind erkennbar. Markierungen für unterirdische Wasserläufe? Bilder für die Götter? Spekulationen und wissenschaftliche Theorien gibt es hierzu viele.

Kurz gesagt: Dorninger war in Peru und tätigte Film- und Mikroaufnahmen. Daraus entstand einerseits eine Multimediaperformance (die bereits im OK und in Madrid zu sehen war) und andererseits diese DVD. Dietmar Bruckmayrs Realtime 3-D Progammierung mit/zu Animationen und Musik von Fadi Dorninger, Vocals von Siegmar Aigner (Fuckhead-Fame!) und Percussions von Mex Wolfsteiner (Trio Exklusiv) kompletieren Fadis Musikparameter die wiederum algorithmisch generierte Bilderwelten steuern.

Musikalisch wird frischester Fadi-Sound geboten, mitdicken Drums und schönen Soundflächen und immer wieder Aigners Vocals, die Schauer über den Rücken rauf und runter jagen. Unbedingt Zeit nehmen und im Fernseher durchsehen (Heimkino/Beamer irgendwer?)! Faszinierend schönes Ding ist das. Und am Cover klebt ein Sackerl mit Sand aus Peru...

NASCA ist übrigens Teil 2 einer Trilogie die sich mit archaischen Kulturen befassst, die herausragende Kulturleistungen geschaffen haben (Teil1: 'Hisatsinom, über das Verschwinden' beschäftigte sich mit dem rasanten Untergang einer hochentwickelten indianischen Kultur. Ein Reflektieren über das Verschwinden im Jetzt.).

Teil 3 wird Fadi Dorninger nach Asien führen und soll 2009 realisiert werden. Wir sind gespannt. Einer der wenigen Gründe warum das Kulturhauptstadtjahr ruhig kommen kann.

huckey

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© September 2006 WIENERZEITUNG ||| Text: Bruno Jaschke ||| Austria

Dorninger: Nasca, On Perspectives

Neben seiner Tätigkeit als Keyboarder der Linzer Electro-Hardcore-Band Wipeout veröffentlicht Wolfgang „Fadi„ Dorninger in regelmäßigen Abständen Projekte, die wie etwa seine CDs „Fadi@vilnius.lt„ und „Asten„, gerne die Stimmung von Orten im subtilen Zusammenspiel von Musik und O-Tönen wiedergeben. Dorningers aktueller Themenschwerpunkt sind hochentwickelte archaische Wüstenzivilisationen, deren Kulturleistungen bis heute nicht erklärt werden können. Nachdem er auf der CD „Hisatsinom, über das Verschwinden„ die versunkene indianische Hochkultur im Südwesten der USA nachverfolgt hatte, begab er sich letztes Jahr in Peru auf die Spuren der Nasca (200 v .Chr. – 600 n.), die in den Wüstenboden überdimensionale Zeichnungen eingravierten, die erst aus der Luft besehen die Formen von Tieren, seltsamen Zwitterwesen oder geometrischen Zeichen preisgeben. Eine schöne DVD mit Original-Bildern sowie animierten geometrischen und perspektivischen Kunststücken vermittelt, mit Dorningers flächigen Elektronik-Sounds und der tiefen, mittelbar kommentierenden Gesangsstimme Sigmar Aigners als Soundtrack, die Eindrücke und inspirativen Ergebnisse dieser Entdeckungsreise.

info: Base Records, DVD, Preis: 18 Euro

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Whats not in magazines:

"trippy shit man...." Jeff Hall (Cusco, Peru)

"tausend dank für diese tolle bildtonflutung..." Volker Kagerer/Shineform (Amstetten, Austria)

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Posted on Donnerstag, September 07, 2006 by fadi dorninger

 "Nasca, on perspective" - first reviews!

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DORNINGER "Nasca on perspective" - Pt.1 first reviews!

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© 01. August 2006  WESTZEIT ||| Text: Ralf G. Poppe ||| Deutschland

Dorninger "Nasca, on perspective"
(Base Records)
Wer mittlerweile einen Breitwandfernseher sein eigen nennt, braucht nun keine Drogen mehr! Aus Österreich kommen Wolfgang Fadi Dorninger, Didi Bruckmayr & Co mit einer neun Stücke umfasenden DVD, die wie ein Trip durch fiktive halluzinogene Welten ist. Ihre Musikparameter steuern Bildalgorithmen, Soundscapes. Der Nasca Code zeigt Übergänge von 2D in 3D, diagrammatische Bildformen, modulare, unmögliche, algorithmische Perspektiven. Hier kommt der einfache Gelegenheitstrinker nicht mehr mit - &bdquoNasca, On Perspektives&ldquo ist mehr. Bewußtseinserweiterung per TV. Cool. Einzigartig. Aber: Nicht einfach am Stück konsumierbar!
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Weitere Infos: www.base.at

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© July 06  BAD ALCHEMY ||| Text: Rigobert Dittmann ||| Deutschland


WOLFGANG DORNINGER Nasca, über die Perspektive  (Base Records, base 0606-11, DVD, 52 min.): &sbquoNasca Lines, walking on lines, geometrical figures, diagrams textures, 2D><3D transitions, multiple perspectives, high/low/long/short/full/low/texture, impossible, algorithmic & transactional perspectives&lsquo. So von der zweiten über die dritte in die xte Dimension nähert sich &sbquoFadi&lsquo Dorninger dem Phänomen der lebenslang von Dr. Maria Reiche (1903-1998) erforschten peruanischen Nasca-Geoglyphen an. Gleichzeitig nimmt der Linzer Audiovisualist diese &sbquounmöglichen&lsquo Zeichen bei der zweiten Station seiner Trilogie über archaische Kulturen - die erste, Hisatsinom, über das Verschwinden (BA 39), hatte sich um die Relikte der auch als Anasazi bekannten Navajo-Kultur gedreht - zum Anlass, sich mit &sbquoPerspektive&lsquo als solcher künstlerisch auseinanderzusetzen. Von Dietmar Bruckmayrs realtime 3-D auf der visuellen Ebene unterstützt und von der Stimme von Siegmar Aigner und der Percussion von Mex Wolfsteiner beim auditiven Durchstieg in die vierte Dimension, konfrontiert Dorninger die Sinne mit den Herausforderungen &sbquoübermenschlicher&lsquo Betrachtungsweisen und multikomplexer &sbquoDimensionalität&lsquo. Die vermutlich astronomisch-kalendarisch motivierten Nasca-Scharrbilder, die für Vogel- oder &sbquogöttliche Kosmonauten&lsquo-Augen bestimmt zu sein scheinen, haben einen irrationalen Aspekt an sich, der entsprechende Spekulationen nach sich zog, die diese überdimensionierten Linien, Affen und Kolibris für einen weiteren Beleg halten, dass die irdische Kultur als Cargo-Kultur extraterrestrischer Astronautik zu deuten ist. Analog suggeriert Dorningers &sbquounmögliche&lsquo Video-Morphologie, die Konkrete Kunst und Konstruktivismus per Materialfortschritt auf ein heutiges Level potenziert, dass der menschliche Frosch und seine Sprünge und die Dimensionen der Rätselhaftigkeit in proportionaler Beziehung zueinander stehen. Während das Auge erst über die Nasca-Hochebene hinwegfliegt, bis es über psychedelische und de-stijl-ähnliche Graphiken im Rausch zunehmend komplexer und schließlich hyperkomplexer Transitionen kapituliert, wird das Ohr gefüttert mit einem Mix aus elektroakustisch pulsierenden Mustern und ambienten Drones. Und dazu singt Aigner, Sozialarbeiter und Chorist an der Wiener Staatsoper und neben Bruckmayr ein notorischer Fuckhead, sporadisch mit Scott-Walker-ähnlichem Pathos von knowledge, complexity und constructivism. Gesang von derart opernhafter Anachronistik, der dann auch noch ins Groteske (à la David Moss) ausschert, dass er weit mehr als das Nasca-Rätsel selbst die Frage nach außerirdischen Inspiratoren verdient. Wie bei Hisatsinom ein Klecks Schimmelkäse, so wird bei Nasca ein halber Fingerhut voll feinem Sand auf dem Cover mitgeliefert. Die Perspektive aller Perspektiven?

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© 4.Juli  Mostviertel Bazar 181 ||| Text: Petra Ortner ||| Austria

review

Posted on Sonntag, August 06, 2006 by fadi dorninger

 Dorninger "Nasca, on perspective" (DVD) - order now!

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"Nasca, on perspective" by Dorninger (DVD base records 0606-11) feat. Didi Bruckmayr (realtime 3-D), Siegmar Aigner (vocals), Mex Wolfsteiner (percussion) and Wolfgang Fadi Dorninger (music, electronics, videos) is available at base shop.

PayPal user can buy "Nasca, on perspective" also here: 18.-€ - DVD plus 3.-€ postage:

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Posted on Freitag, August 04, 2006 by fadi dorninger

 Buy base records at CD Baby!

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US/Canada & overseas costumers can buy base records best-buy at CD Baby!

The Residents said some years ago "Buy or die!" and we added: "Support origin creativity!"

album price #
DORNINGER: Theatre Scores Remixed $12.97
WIPEOUT: Wipe out $6.00
WIPEOUT: Anthems for the underachievers $12.97
WIPEOUT: Black Light District Boys $13.00
DORNINGER: Hisatsinom, über das Verschwinden $13.00
DORNINGER: Asten $13.00
MONOCHROME BLEU: Done $12.00
MONOCHROME BLEU: Better Elvis $12.00
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Posted on Freitag, August 04, 2006 by fadi dorninger

 Quickinks to iTunes!

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Dear iTunes user/byer, you can use these quick links to buy music by Wipeout or Dorninger with one klick. Enjoy shopping!

Dorninger: Hisatsinom, über das Verschwinden
Dorninger: Theatre Scores Remixed






Wipeout: Black Light District Boys
Wipeout: Anthems for the underachievers
Wipeout: Wipe out


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Posted on Dienstag, Juli 04, 2006 by fadi dorninger

 "Nasca" DVD-presentation live at Rhiz

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wipeout live

Here you can get a 35 minutes live recording by DORNINGER (real media) presenting "Nasca, on perspective" at Rhiz in Vienna!

Siegmar Aigner (Vocals), Mex Wolfsteiner (percusssion), Fadi Dorninger (electronics) and Didi Bruckmayr (realtime 3-D) performed nearly the whole DVD live.

NASCA LIVE at Rhiz - 35 minutes of pure oscillationg sound. You need is a Real Media player!

PayPal user can buy the DVD "Nasca, on perspective" here: 18.-€ - DVD plus 3.-€ postage

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Posted on Dienstag, Juli 04, 2006 by fadi dorninger

 Dorninger "theatre scores remixed" (2x CD)

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cd cover

Dorninger "theatre scores remixed" (2x CD, 2005)

Release date 7.Juni 2005, buy the record here!


If you like more electronic music by Dorninger check out: base records

For 12 years the musician Wolfgang Dorninger (Wipeout, Monochrome Bleu) is one of the most important composers for stage music in Austria. Many of his soundtracks for theatre and dance pieces reached cult status, like the legendary theatre scores to Burgess` "Clockwork orange" (in accordance with Peter Androsch), Schillers "The robbers", Toma's Shakespeare treatment "The axis of evil" or Richters "God is a DJ".
In the Theater Phoenix - where everything begun with Thomas Baum "H.J." (1993) - Dorninger presents now his newest double CD of theatre scores as a remix: „I had to remix the pieces because what works on stage needs not work at home listening a CD.“
With cutouts from theatre pieces, thematically interwoven and accompanied with text by Alexandra Rollett spoken by Steffen Höld, Dorninger lets the listener dive into a world of "love, drama, insanity". (text: Theater Phoenix)


Seven themes on the double cd:
1 * entrance music, intros, 2 * The Shakespeare Complex, 3 * love, luring, passion and love sichness, 4 * war, force, NS youth welfare services, 5 * fear, betrayal & illusion, 6 * Der Schiller Komplex, 7 * dreams, visions & intermediate worlds

Dorninger's music completed following theatre pieces:
Clockwork Orange (1994, mit Peter Androsch), Die Räuber (1996), Oprpheus // Euridike (1998),Shakespeare, alle Werke leicht gekürzt (1999), Gott ist ein DJ (Landestheater, 2000), Sozialwerk (Posthof, Volksbühne Berlin, 2000), Richard III (Ballett, Landestheater, 2000), Woyzek (2002), Pulverfass (2002), Wer hat Angst vor Virginia Woolfe (2003), Lulu (2004), Richard3Macbeth (2004)

Posted on Sonntag, Juni 05, 2005 by fadi dorninger