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Vista???

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 Vista???

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MS - Vista?

Als Benutzer beider Welten kenne ich ganz genau die Pro und Cons von Linux und Microsoft. Im Büro (online) benutze ich Ubuntu-Linux. Im Tonstudio Windows (offline. Wieso? Weil meine Lieblingssoundkarte der Firma Creamware Scope project (früher Pulsar II) nur unter Windows optimal läuft.

Als Leser des Linux User Magazins erhält man nicht nur die neuesten Informationen und Tips aus der Linux-Welt, nein, man erfährt auch Neues aus der Windows-Welt.
Im Editorial "Ich spiele nicht mehr mit" eröffnet uns Jörg Luther (Chefredakteur Linux User) - und auch Nutzer beider Welten (er liebt den MS Flight Simulator) - Details der EULA (End User Licence Agreement) zu Windows Vista.

Alle, die bereits gierig auf die Kaufversion von Vista warten, atmet lieber fünf mal ruhig durch, damit ihr nicht vor lauter Lachen oder Ärger platzt.
Ich zitiere aus dem Editorial: "Schon bisher fand ich es recht eigenartig, ein Betriebssystem jedesmal "reaktivieren" zu müssen, wenn ich ein Stück Hardware am Rechner wechsle. Oder "Validierungen" über mich ergehen zu lassen, wenn ich versuche die Sicherheitslöcher - sprich: Mängel - des Betriebssystems zu beseitigen, die ich für teures Geld erworben habe.
Das ist kaum zu toppen, dachte ich bisher - aber da habe ich Microsoft unterschätzt.
Bei Vista soll der Benutzer nicht mehr nur auf Updates verzichten, falls die "Valididierung" fehlschlägt. Microsoft behält sich vielmehr vor, das Betriebssystem bis hin zur Unbenutzbarkeit zu deaktivieren, wenn der Prozess scheitert (EULA Punkt 5).
...... Mit der Benutzung von Windows Vista stimmt man zu, dass Microsoft via "Windows Defender" ohne Nachfrage "potenziell unerwünschte Software" vom Rechner entfernt, auch wenn dadurch andere Software auf dem Computer nicht mehr funktioniert oder deren Lizenzbestimmungen verletzt werden. Das kann durchaus auch Software betreffen, die vom Benutzer gar nicht unerwünscht ist, räumt Microsoft unumwunden ein. (EULA, Punkt 6)."

Der "Beschützerinstinkt" von Seiten MS Vista bereits so groß ist, dass nach Installation und Anerkennung der EULA "Microsoft regelmäßig meine Festplatte durchstöbert und löscht, was ihm dort mißfällt, respektive Interessantes nach Redmond funkt." (Jörg Luther).

Da kommt Freude auf, bei soviel Für- und Vorsorge, erwünscht oder nicht. Es gibt kein Ja oder Nein mehr; friss oder stirb, lautet die Botschaft in Zeiten von "war against terror". Nun ja, wie beschütze ich mich vor den Beschützern, in Zeiten von Vista, ecard, elektronisch wählen, .............

Alternative: Kann man auf einem Linux-Desktop überhaupt produktiv arbeitem, werden viele Leser gleich einwerfen. Ja man kann.
Mit diesen Werkszeugen arbeite ich auf meinem Officerechner:
Betriebssystem: Ubuntu, Web: Firefox, Mail: Thunderbird, Büro: OpenOffice, Kostenüberwachung, Buchhaltung: Grisbi, Graphik: Gimp, Vektor-Graphik: Inkscape, Scannen: Kooka, Pdf: Envince, 3-D: Blender, Bildbetrachter/Importer: gThumb, Layout: Scribus, Feed-Reader: Lifera, ftp: gFtp, Sound: Audacity, XMMXS, Mixxx, CD/DVD-Brennen: K3b, .......

Info und Strom für die Birne: FSF, Pro-Linux, Ubuntu-Users (gute Umsteigehilfen)

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Posted on Mittwoch, November 15, 2006 by fadi dorninger